Dankschreiben

Brief einer Angstpatientin

Uns erreichte ein ergreifender Brief einer Angstpatientin mit folgendem Inhalt: „Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal ganz lieb bei Ihnen bedanken. Sie waren so freundlich und haben mich, trotz Ihres vollen Terminkalenders, am 28.02.18 von meinem langen Leiden erlöst und mir einen Zahn gezogen, der mich mehr als über ein Jahr gequält hatte…“

Lieber Herr Dr. Steidl,

ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal ganz lieb bei Ihnen bedanken. Sie waren so freundlich und haben mich, trotz Ihres vollen Terminkalenders, am 28.02.18 von meinem langen Leiden erlöst und mir einen Zahn gezogen, der mich mehr als über ein Jahr gequält hatte.

Kurz zu meiner Geschichte.

Ich bin eine Angstpatientin der etwas anderen Art. Ich habe ständige Angst davor Zahnschmerzen zu bekommen. Aus diesem Grund bin ich ca. alle 14 Tage beim Zahnarzt um kontrollieren zu lassen, dass ich keine größeren Probleme an meinen Zähnen habe.

Das ganze fing im Juni 2016 an. Damals wurde mir der Weißheitszahn gezogen, bei dem keine Betäubung mehr half, also bei vollem Bewusstsein und bei vollem Schmerzempfinden, da hinter dem Zahn eine Entzündung im Knochen saß. Ich konnte das nicht verkraften, da ich immer zum Zahnarzt gegangen war. Jedes halbe Jahr und auch mit dem besagten Weißheitszahn wurde ich mehrfach vorstellig.

Leider wurde nichts gefunden bis es zu spät war.

Im Januar 2017 bemerkte ich an dem Zahn, welchen Sie mir endlich gezogen haben, immer wieder Schmerzen. Ein halbes Jahr lang ging ich immer wieder danach bis endlich eine Entzündung im Kieferknochen unter dem Zahn gefunden wurde. Ich hatte mich danach in Ihrer Praxis einer WSR unterzogen, die am Ende leider nicht den gewünschten Erfolg brachte.

Nun bin ich sehr darauf bedacht, dass dies nicht wieder passiert bzw. ich versuche dem vorzubeugen so gut es nur geht, stets und ständig.

Mittlerweile befinde ich mich dbzgl. in psychotherapeutischer Behandlung, weil mich dieses ganze Mathyrium nicht mehr los lässt. Es ist unter diesen Umständen sehr schwierig ein normales Leben zu führen. So mal ich bereist so viele Eingriffe in meinem Mund hab machen lassen, dass ich zur Zeit nur noch bedingt kauen kann. Sicher muss ich noch abwarten, da die letzten Wunden noch heilen müssen.

Ich hoffe es wendet sich für mich noch alles zum Guten. Manchmal wünschte ich alle Zähne wären raus, damit ich endlich meine Ruhe habe.

Ihnen nochmals vielen, vielen Dank!

Dass es Menschen wie Sie gibt, lässt mich wieder etwas hoffen und den Glauben an die Medizin zurück gewinnen.

Sie und Ihr Team machen eine tolle Arbeit.

Vielen Dank dafür!

Liebe Grüße

Wir bedanken uns ebenfalls an dieser Stelle, für das in uns entgegengebrachte Vertrauen!